Der idealische Körper
Eine polemisch engagierte Abrechnung mit dem körpertechnologischen Weltbild. Seubolds prägnante Grundthese ist dabei ... ebenso überzeugend wie seine profunde ... Rekonstruktion der abendländischen Metaphysik.
Anthroposophie I/2009
Günter Seubolds brillanter Studie ist ein breiter Leserkreis zu wünschen, weil seine philosophischen Reflexionen im wohltuenden Kontrast zur Ideologie des körpertechnologischen Menschenverständnisses und zu der weltweit wachsenden Anwendung unterschiedlichster Körpertechnologien stehen.
Philosophisches Jahrbuch 116, 2009
Auf eindrückliche Weise gelingt es dem Autor, die Ursachen, die vom ‚rational-säkularen Humanismus‘ zum ‚animal-säkularen Humanismus‘ führten, herauszuarbeiten. Der Traktat darf als gelungene Gesellschaftkritik verstanden werden. Seubold rechnet mit den neuen Technologien nicht nur ab, sondern verweist diese durchaus konstruktiv in ihre Schranken.
Theologie und Philosophie 84, 2009
[...] mit luzider Begrifflichkeit kenntlich gemachte Tendenzen [...]. Entlang drastischer Beispiele zeigt der Autor auf, wie der quasi chirurgische Eingriff in die Kultur des Körpers die Norm eines ‚idealischen Körpers‘ aufrichtet, in der sich die bislang gültigen Wertmaßstäbe gleichsam wie der Schnee von gestern in der aufgehenden Sonne einer schönen neuen Gesundheits- und Fitnesswelt auflösen. [...] Es wäre zu wünschen, dass dieser Denkanstoß gelegentlich auch dort fruchtet, wo der ‚Wille zum Machen´ anscheinend keinen Raum mehr zum Denken lässt.
Zeitschrift für Politik (ZfP) 56 (2009)
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